Am Freitag, den 30. Januar 2026 machten sich über 20 Kolleginnen und Kollegen aus dem BSH‑Werk Dillingen mit dem Bus auf den Weg nach Bretten. Ihr Ziel: Die Beschäftigten von NEFF in einer schwierigen Situation solidarisch zu unterstützen.
Der Anlass hätte ernster kaum sein können. Trotz hervorragender Geschäftszahlen steht das traditionsreiche NEFF‑Werk in Bretten vor dem Aus. Der BSH‑Konzern plant, den Standort zu schließen und die Produktion zu verlagern. Die Beschäftigten sind fassungslos. Seit Jahrzehnten steht der Standort für Kompetenz, Erfahrung und Qualität – Werte, die nun offenbar wirtschaftlichen Interessen zum Opfer fallen sollen.
Doch die Empörung über diese Pläne endet nicht an den Werkstoren. Mehr als 2.500 Menschen aus Betrieben, Kommunen, Vereinen und der gesamten Zivilgesellschaft kamen zusammen, um gemeinsam ein klares Zeichen zu setzen. Mit einer kilometerlangen Menschenkette rund um das Werk zeigten sie eindrucksvoll, wie groß der Rückhalt für die Kolleginnen und Kollegen in Bretten ist.
Auch die Delegation aus Dillingen war ein sichtbarer Teil dieser breiten Unterstützung. Ihr Kommen machte deutlich: Solidarität endet nicht an Standortgrenzen. Wo Beschäftigte um ihre Zukunft kämpfen, steht die BSH-Familie zusammen.
Unsere Botschaft ist eindeutig:
„NEFF bleibt Bretten – Solidarität kennt keine Werkstore!“