„Mit dem Tarifabschluss ist uns ein gutes Ergebnis gelungen. Wir sichern die bestehenden Arbeitspakete, Beschäftigung und Standorte ab und bringen sie gemeinsam in die Zukunft. Zudem wird es keinen Verkauf an einen Investor ohne die Zustimmung der IG Metall geben“, fasst unser 1. Bevollmächtigter Michael Leppek das Verhandlungsergebnis zusammen. „Der Druck aus der Belegschaft hat das Ergebnis erst möglich gemacht. Vielen Dank allen Kolleginnen und Kollegen für ihre starke Beteiligung.“
Ursprünglich wollte Airbus Teile der PAG wie das Werk 4 in Augsburg an einen Investor verkaufen und hatte keine wirklichen Perspektiven angeboten. Daher befürchteten wir eine Zerschlagung Augsburgs und einen massenhaften weiteren Personalabbau – der auch in Aussicht gestellt wurde.
Durch viele Aktionen und zuletzt zwei massive Warnstreiks konnte Airbus zu einem Ergebnis am Verhandlungstisch bewegt werden
· Beschäftigungssicherung: keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2030
· Standortsicherung: Erhalt und Weiterentwicklung der einzelnen Standorte bis Ende 2030
· Zukunftssicherung: Prozess über die Beteiligung der Standorte an möglichen zukünftigen Flugzeugprogrammen
· Paketlösung: Keine Spaltung des Standortes Augsburg!
· Verbleib von Augsburg und Varel bei Airbus mit Überführung in die ASA spätestens 2025, wenn gemeinsamer
Investoren-Prozess ohne Ergebnis verläuft. Investorenlösung nur mit Zustimmung der IG Metall.
· Leiharbeit: Fortführung von Equal Pay und der Höchstquote von 13 Prozent
· Ausbildung: Sicherung der Ausbildungszahlen und Übernahme nach den bestehenden Regeln
Michael Leppek bedankt sich bei allen Mitgliedern, Vertrauensleuten und Betriebsräten der PAG, sowie allen Unterstützer*innen aus der Politik, den Kirchen und Verbänden: „Wir haben mit unserer Geschlossenheit und Solidarität gezeigt, was wir gemeinsam erreichen können.“ Das gibt Kraft und Mut für weitere Auseinandersetzungen“, so Michael abschließend.